Mit Karten die Zukunft lesen
Beim klassischen Kartenlegen bedient man sich handelsüblichen Kartensets, um durch verschiedene Routinen, Abläufe und dem Aufdecken der Karten, die Zukunft von Menschen vorhersehen zu können. Dies kann Themenbereiche wie zum Beispiel schwierige Lebenssituationen, Probleme, Angelegenheiten in der Liebe und auch Interaktion mit anderen Menschen beinhalten. Die Verwendung von speziell angefertigten Tarotkarten ist natürlich ebenso möglich.
Durch das reichhaltige Angebot über die modernen Medien (TV, Internet usw.) eröffnen sich für den Kunden zahlreiche verschiedene Formen des Kartenlegens. Allein im Bereich der Tarotkarten bieten sich viele unterschiedliche Methoden und Decks (vollständige Version einer Kartensammlung), um wahrsagen zu können. Die Unterschiede sind meist minimal, können in seltenen Fällen aber auch stark voneinander abweichen. Meistens existieren andere Zusammenhänge der Abbilder, und natürlich auch verschiedene Abbilder selbst, die die jeweiligen Lebenssituationen beschreiben wollen. Die Analyse der Karten kann hierbei auf zwei unterschiedlichen Methoden basieren. Der esoterische Weg beschreibt die Verbindungen der aufgedeckten Karten miteinander mit jener Lebenslage des Menschen dessen Zukunft vorausgesagt werden soll. Hierbei sollen direkte Zusammenhänge zwischen den Karten und der Situation des selbst existieren. Eine etwas andere Vorgehensweise eröffnet sich bei der vermehrt psychologischen Analyse der Karten und deren Bedeutung. Man untersucht die Gefühle und Bedeutungen der aufgedeckten Karten und vergleicht das psychologische Befinden der Karten mit dem der fragenden Person. Anhand dieser Gefühlslagen reflektieren sich die Eigenschaften der Karten auf den Menschen. Das System des Tarots ist stammt direkt aus dem europäischen esoterischen Raum.
Wie so oft hagelt es seitens der Zweifler massiv an Kritik, da diese Form der Weissagung nicht nur in keinster Weise Belegbar ist sondern vor allem oftmals nur eine sehr schwammige und ungenaue Tendenz der möglichen zukünftigen Ereignisse aufzeigt. Beispielsweise werden keine definitiven Vorhersagen getroffen, sondern eher eine Vorhersagung im Sinne von: „Wenn du dich nicht besserst, dann hat das böse Folgen“.