UMTS-iPhone soll kommen

UMTS-iPhone soll kommen

Randall Stephenson, seines Zeichens Chief Executive Officer von "AT&T", US-Exklusivpartner des Computerriesen "Apple", gab vor kurzem offiziell bekannt, dass noch in Laufe diesen Jahres ein "iPhone" mit UMTS-Unterstützung den Markt der Telekommunikation bereichern soll. Ein exakter Termin steht noch aus und auch die Preisgestaltung steht noch in den Sternen. Oder liegt laut Stephenson eher in den Händen von "Apple"-Chef Steve Jobs, den eben dieser "diktiert, wo der Preis für das Mobiltelefon liegt".

Diesen Schritt werden im Speziellen deutsche Konsumenten des Apple-Franchise begrüßen: Hierzulande kann mit dem in das Gerät integrierte "Safari"-Browse r nur mit der Funktechnologie EDGE (Enhanced Data Rates for GSM Evolution) mit üblichen 150 kbit/s bis 200 kbit/s durch das Internet surfen. Auch der klägliche Akku soll weiterentwickelt werden, sodass das neue "iPhone" nun mit acht Stunde Laufzeit brillieren soll. Ein noch größerer Stromfresser wie er UMTS nun mal ist, wäre in der alten Konstellation von großen Nachteil. Hierzu passt die Meldung aus dem Hause "T-Mobile", die frohen Mutes verkündet haben, dass die Internetnutzung über ihren Service für das innovative Handy sich großer Beliebtheit erfreut und die Erwartungen des Konzerns bei weitem übertrifft. Der "iPhone" sei das meist verkaufte Multimedia-Gerät aus dem derzeitigen Sortiment der Bonner Firma. Dabei bringen die Apple-Kunden dreimal so viel Geld wie Otto-Normal-User ein, bei monatlichen Tarifen zwischen 50 und 90 Euro.

Trotzdem – die Umsätze im Gegensatz zu dem Vorjahr sind zurückgegangen: Ein Minus von sechs Prozent muss man verkraften, bei einer durchschnittlichen Ausgabe von 33 Euro des "iPhone"-Benutz ers, wobei ein Drittel des Kuchens an "Apple" zurückzuführen sind. Interessant wäre in Zukunft in Anbetracht dieser Ausgaben für den Verbraucher sicherlich eine Flatrate, wie man es schon mit UMTS- und der HSDPA Flatrate für das mobile Internet vorgemacht hat. Hier würden beide Seiten durchaus Vorteile ziehen: T-Mobile würden monatlich einen festen Betrag einnehmen und der Kunde müsste sich nicht mehr damit beschäftigen sich an einen zu großen und damit zu teuren Tarif gebunden zu haben. Das bleibt womöglich nur noch eine Frage der Zeit.

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