Web Business
Wer heute eine neue Domain registriert, der muss pro Jahr zirka zehn bis fünfzehn Euro ausgeben. Der Markt des Domainhandels ist in den letzten zwanzig Jahren zu einem unübersichtlichen Netz geworden. Zu viele Anbieter drängen auf den Markt. Sie kaufen die verschiedensten Domains auf, von denen sie glauben, sie könnten in Zukunft mehr wert sein. Beliebte generische Domains, wie zum Beispiel schule.de oder car.com, sind heute nur mehr sehr teuer zu erstehen, weil sie schon vor Jahren angekauft wurden und seit dem von einem zum anderen Anbieter weitergereicht werden, zu einem immer höheren Preis.
Wer einen Allerweltsnamen hat, kann also das Pech haben, dass alle Domains die seinen Namen enthalten, von einem Domainhändler angekauft wurden, um sie teuer weiterzuverkaufen. Dies wird auch mit den Namen großer, geschützter Marken versucht, was aber seit einigen Jahren verboten ist und gerichtlich geahndet wird.
Da der Domainhandel so ein unsicheres Terrain ist, gibt es nicht viele Firmen die sich darauf beschränken. Die meisten Firmen bieten auch Internet Service Provider Dienste an. Das bedeutet, dass diese Firmen zusätzlich zur Domain, auch Webhosting und Webspace anbieten. Unter Webspace versteht man den Speicherplatz, den eine Webseite auf dem Server eines Providers benötigt. Webhosting bezeichnet alle Di-enstleistungen, die nötig sind um das Speichern und Erhalten der Webseite auf dem Server zu ermöglichen.
Für all diese Services müssen Gebühren bezahlt werden, für den Webspace und das Webhosting monatlich, die Domain wird jährlich bezahlt.
Die meisten der Unternehmen die mit Internet Dienstleistungen handeln, suchen sich immer wieder neue Geschäftszweige, um nicht von dem umkämpften Markt gedrängt zu werden.
Schon seit einigen Jahren ist es üblich, zum Webspace auch Email Adressen und zur Domain auch Subdomains, also Domains die sich in der Schreibweise etwas von der original Domain unterscheiden, aber auch zu der gleichen Webseite führen, dazuzugeben.
Seit kurzer Zeit ermöglichen die Provider nun, mittels kleinen Programmen die online auf der Seite des Providers laufen, die Webseite komplett im Internet zu erstellen. Dafür gibt es vorgefertigte Bausteine, in die man nurmehr den eigenen Inhalt einfügen muss. Dies schränkt die eigene Freiheit in der Gestaltung natürlich ziemlich ein, aber für Neulinge im Web kann es ein guter Anfang sein.
Einige Provider bieten sogar an, die Webseite des Kunden von einem professionellen Webdesigner ihrer Firma erstellen zu lassen. Das kostet natürlich extra, aber wenn man ein ganzes Paket kauft, kann man schon ein Schnäppchen machen.